Schönes Biest

Das Ermittlerduo Alexander Henneberg und Cosima von Mittelstedt vom K 10 in Friedberg, von ihren Kollegen nur Henne und Co genannt, arbeiten an einem länger zurückliegenden Fall als in der „Höll“, in den Wiesen bei Münzenberg, ein neuer Mord geschieht.
Während ihrer Ermittlungen stellen sie fest, dass die beiden Morde miteinander verstrickt sind und decken weitere ungeklärte Todesfälle auf.
Immer wieder taucht in diesem Zusammenhang der Name von Hennes neuer Nachbarin, der Anwältin Regina Mutzke auf, in die sich der smarte Kommissar verliebt hat.
Die alleinstehende, gut aussehende und erfolgreiche Anwältin versteht es geschickt, den Kommissar zu täuschen und ihn in eine Falle zu locken.
Nur um ein Haar verhindern Rauhaardackel Erdmann, der die beiden Kommissare tatkräftig unterstützt, und Kriminaloberkommissarin von Mittelstedt eine Katastrophe.

Auch im dritten Teil der Krimireihe "Tod im Schatten der Burg" entführt uns die Autorin wieder in das, eigentlich beschauliche, Hessische Land. Das jedoch auch, oder gerade, dort manche Dinge nicht so sind wie es scheint, beweist Jule Heck ein weiteres Mal auf unnachahmliche Art und Weise.

Leseprobe:
Alle diese Gedanken trieben sie immer weiter an. Sie lief und lief. Plötzlich begann die Erde zu beben. Der Himmel verdunkelte sich, verdrängte das strahlende Licht der Sonne. Eine große, dunkle Wolke zog über sie hinweg.
In der Ferne sah sie jemanden auf dem Weg stehen. Neugierig rannte sie weiter. Wer wer das? Beim Näherkommen stellte sie fest, dass es sich um einen Mann handelte, der ihr den Rücken zuwandte. Er war groß und kräftig, dennoch fühlte sie keine Bedrohung. Im Gegenteil, der Unbekannte zog sie magisch an. Sie steigerte ihr Tempo, näherte sich der muskulösen Statur. Nur noch wenige Meter trennten sie von der Person, als diese sich umdrehte, die Arme verlangend nach ihr ausstreckte. Sie bklickte in ein qualvoll verzerrtes Gesicht. In seinen Augen erkannte sie Angst und Schmerz. Es war ihr Geliebter.
Mit ihm hatte sie ein neues Leben beginnen wollen. Auch er hatte sie getäuscht. Sie hatte ihn gehen lassen. Wieder war sie allein zurückgeblieben. Jetzt war er tot. Was sie sah, war ein Dämon. Die Vergangenheit holte sie wieder ein, wieso viele Male zuvor. Die Erde unter ihren Füßen schwankte. Sie hatte Mühe, sich aufrecht zu halten.

 

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Über die Autorin

Die 58 jährige Autorin Jule Heck aus dem Münzenberger Stadtteil Gambach heißt mit richtigem Namen Jutta. Jule nannte sie ihr ältester Bruder. In Erinnerung an ihn wählte sie diesen Namen als Autorin. Mittlerweile ist der dritte Roman der gelernten Verlagskauffrau in ihrer Reihe "Tod im Schatten der Burg" mit dem Untertitel "Schönes Biest" im A.P.P. Verlag aus Laichingen erschienen. Neben ihrer Autorentätigkeit ist sie kommunal- und kreispolitisch aktiv. Zudem arbeitet sie für einen Bundestagsabgeordneten. Obwohl sie diese Tätigkeit öfter in die Bundeshauptstadt Berlin führt, liebt sie ihre Heimat. Ihre Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit merkt man in ihren Romanen, in denen sie die Burg Münzenberg und die wunderschöne Wetterau treffend beschreibt. Mit ihrem Mann und Dackel Amy genießt sie das Zusammensein mit ihrer Familie, zu der zwei erwachsene Töchter und zwei Schwiegersöhne gehören und die sie alle tatkräftig bei ihrer Autorentätigkeit unterstützen.