schwarz oder weiß - Borderliner kennen kein Grau

Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in seiner anderen Welt.
(Arthur Schopenhauer)

Menschen, die außerhalb unseres normalen Nachvollziehens ver-rückt sind, können wir nicht verstehen. Weil sie anders sind. Entweder wir versuchen, sie unseren Werten anzupassen oder wir laufen letztlich weg.

Ängste. Todessehnsucht. Selbstverletzung. Wut. Depression. Für die Borderline-Störung gibt es keine immer geltenden Regeln. Die Krankheit ist immer so unterschiedlich, wie jeder davon Betroffene unterschiedlich ist.

Nein, „Bordis“ sind nicht
die Wahnsinnigen, die nur Aufmerksamkeit erregen wollen.
Sie stecken nicht bloß in einer Phase oder sind eine Modeerscheinung.
Sind nicht die, die sich aus Fadesse ritzen.
Sind nicht die Wahnsinnigen, die keine Gefühle haben und von denen man sich besser fern hält. Sie sind keine Horde von Verrückten und keine Psychopathen
Sind nicht die, die sich aus Fadesse ritzen.

Und nein, ich erörtere in meinem Buch keine Krankheitsbilder. Nichts liegt mir ferner. Ich möchte niemanden belehren oder gar beratschlagen, wie er sein Leben leben muss. Wie es richtig ist. Wie es falsch ist. Hoffnung war NIE meine Intention, dieses Buch zu schreiben. Geschweige denn vermag ich neue Hoffnung in Euch zu wecken.

Einige werden mein Buch interessant finden, es lesen mögen; es sogar schon getan haben. Ein anderer wird seine Nase rümpfen, einige Gedanken murmeln. Er wird seinen Kopf schütteln und nie seine Chance nutzen. Er wird nie seine Chance nutzen, um weiter zu blicken als zu einem Horizont. Seinem Eigenem und er wird nie wissen, dass es hinter seinem Horizont noch viele Sonnen gibt. Viele Aufgänge und viele Untergänge.

Mein Buch behandelt die Auseinandersetzung mit der Normalität. Es ist ein Buch der Tränen, des Schmerzes und des Horrors des Alltags... Aber auch der gewonnenen Schlachten.

Hinter dieser viel zitierten und hochgepriesenen Normalität liegt die Wahrheit.
Hier liegt die Realität; vielleicht auch nur eine Wirklichkeit. Eine von vielen.  Wer weiß das schon genau.
Mit meinem Buch biete ich Euch die Möglichkeit, einen Blick in einen fremden Kopf zu werfen. In fremde Gedanken, fremde Empfindungen und ein fremdes Sein.

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Über den Autor


Ich passte in kein Schema; aber dafür passte ich in eine Schublade. Klein und zusammengefaltet. Diagnosestempel drauf. Schublade zu.
 

Nein, ich passe in keine Schublade. Ich passte nie und ich werde nie passen. Ich habe nie wieder vor, mich passend zu machen.
 
Damals jedoch ...?

Damals ließ ich mich zusammenfalten. Ich ließ mich in diese ominöse Schublade stecken.
Ich wollte diesen Diagnosestempel.
Ich wollte endlich Ruhe. Ich war erschöpft und ausgelaugt. Zu müde, um mich zu rechtfertigen. Kraftlos. Ich hatte keine Kraft mehr, um zu kämpfen. Zu kämpfen um mich und mein SEIN.

Diagnose Borderline. So leicht. So einfach. Borderline nennen sie es. Vor mir aus auch "Rosa Hase im gelbgetupften Kleid".
 
Und heute? Ja, am liebsten hätten sie mich noch immer in der Schublade.

Doch, ich sehe mich NICHT als krank oder als therapiewürdig, geschweige denn als therapierbar.
 
Wovon soll ich geheilt werden? Von meinem Leben? Meiner Sicht der Dinge?

Alles, wonach ich strebe, ist zu sein.
Ich lebe mein SEIN.
 
Ich sehe mich als Grenzgänger.  Als jemanden, der seine Grenzen auslotet. Nein, mehr als das. Ich möchte wissen, was sich dahinter verbirgt und wozu diese Grenzen? Als Schutz? Vor wem? Wovor?

Ich möchte Blickwinkel ändern. Werft einen Blick in ein für Euch womöglich "abnormales" und "verrücktes" Leben! Mehr ist es nicht. Aber auch nicht weniger. Nur ein Blick. Ein Blick, der vielleicht Augen öffnet.

Nicht, was die Dinge wirklich sind, sondern was sie für uns in unserer Auffassung sind, macht uns glücklich oder unglücklich.

(Arthur Schopenhauer)

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